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Das Urlaubskonto

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Überstunden, Urlaub und Arbeitszeitmodell

Jeder hat pro Urlaubsjahr ein Urlaubskonto. Das Urlaubsjahr ist das Kalenderjahr, also der 1. Januar bis 31. Dezember.

In deinem Stundenkonto steht die Karte „Urlaub“ mit den Tagen, die dir dieses Jahr bleiben. Darunter siehst du „Genommen / verplant“ und „Beantragt (offen)“, und bei Bedarf „Übertrag Vorjahr“ und „Davon verfallen“.

So setzt sich das Konto zusammen

  • Anspruch: die Urlaubstage des Jahres.
  • Übertrag: Resttage aus dem Vorjahr, siehe Resturlaub und Verfall.
  • Verfallen: übertragene Tage, die nach einem dokumentierten Hinweis nicht genommen wurden.
  • Korrektur: Anpassungen durch die Personalverwaltung.
  • Genommen: genehmigter Urlaub des Jahres.
  • Beantragt: offene Anträge. Sie sind vorgemerkt, aber noch nicht abgezogen.

Übrig ist, was nach Anspruch, Übertrag, Verfall und genommenen Tagen bleibt. Ein Urlaub zählt zu dem Jahr, in dem er beginnt.

Der Anspruch

Von Haus aus gilt für alle der „Standard-Urlaub“ aus den Einstellungen, etwa 30 Tage. Abweichungen trägt die Personalverwaltung pro Person im Reiter „Urlaub“ ein.

Dort schaltet sie „Firmen-Standard nutzen“ aus und legt mit „Kontingent“ eigene Urlaubstage fest, ab einem Jahr und auf Wunsch bis zu einem Jahr. Zwei Kontingente dürfen nicht dasselbe Jahr abdecken.

Das Gesetz verlangt mindestens 24 Werktage bei einer Sechs-Tage-Woche (§ 3 BUrlG). Bei fünf Arbeitstagen sind das 20 Tage, bei vier 16. Darunter lässt hausverwalter.ai keinen Wert zu.

Teilzeit an weniger Tagen

Urlaubstage sind Arbeitstage. Wer an weniger Tagen pro Woche arbeitet, braucht für eine Woche Urlaub auch weniger Tage.

hausverwalter.ai rechnet den Anspruch deshalb auf das Wochenmodell der Person um. Arbeitet Sabine Fischer vier Tage pro Woche, werden aus 30 Tagen bei fünf Arbeitstagen 24 Tage.

Wer fünf Tage mit weniger Stunden arbeitet, behält dagegen die vollen 30 Tage. Entscheidend ist die Zahl der Arbeitstage, nicht die Stunden.

Im Ein- und Austrittsjahr

Wer im Laufe des Jahres anfängt oder aufhört, bekommt oft nur einen Teil. Wie das genau läuft, steht unter Urlaub im Ein- und Austrittsjahr.

Halbe Tage

Urlaub gibt es auch halbtags, für den ersten oder letzten Tag eines Antrags. Das Konto zeigt dann zum Beispiel „26,5 Tage übrig“.

Werte beim Umstieg übernehmen

Fängst du mit der Zeiterfassung mitten im Jahr an, bringen viele schon Werte aus der alten Liste mit. Die Personalverwaltung trägt sie pro Person unter „Einstellungen“ › „Mitarbeiter & Teams“ ein.

Resttage aus dem Vorjahr kommen im Reiter „Urlaub“ über „Resturlaub hinzufügen“ dazu, siehe Resturlaub und Verfall. Überstunden und Minusstunden übernimmt sie im Reiter „Überstunden“ als „Startsaldo“, siehe Überstunden und Jahreswechsel.

Wer das Konto pflegt

Kontingente, Resturlaub und Korrekturen braucht das Recht „Arbeitszeitmodelle und Urlaub“ auf „Pflegen“. Dein eigenes Konto pflegt immer eine andere Person.

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