Zeiten nachtragen

Hast du das Stempeln vergessen, trägst du die Zeit nach. Klick in „Mein Kalender“ oder im „Stundenkonto“ auf „+ Eintrag“, und es öffnet sich „Arbeitszeit erfassen“.
Einen Tag nachtragen
Unter „Umfang“ steht „Ein Tag“. Du wählst das Datum und trägst Start und Ende ein, mit dem Schalter „Pause“ auch Beginn und Dauer der Pause.
Endet die Arbeit nach Mitternacht, zeigt das Ende „(+1)“. Die Zeit zählt dann zum Tag, an dem du angefangen hast.
Schon beim Ausfüllen sagt dir der Dialog, was mit dem Eintrag passiert.
Die Fristen
- Bis 2 Tage zurück: Der Eintrag zählt sofort, eine Begründung ist freiwillig.
- 3 bis 30 Tage zurück: Der Eintrag braucht eine Begründung mit mindestens 10 Zeichen und zählt erst nach der Freigabe. Der Knopf heißt dann „Zur Freigabe einreichen“.
- Älter als 30 Tage: Ein Nachtrag ist nicht mehr möglich.
Diese Werte sind der Standard, die Verwaltung stellt sie unter „Selbst korrigierbar“ und „Antragsfrist“ ein. Im Beispiel liegt der 08.10. vier Tage zurück, also geht der Eintrag zur Freigabe.
Die Freigabe übernimmt die Teamleitung oder die Personalverwaltung, siehe Prüfen und freigeben. Bis dahin steht der Block im Kalender als „Wartet auf Freigabe“ und zählt noch nicht.
Mehrere Tage auf einmal
Stell „Umfang“ auf „Mehrere Tage“, etwa nach einer Woche auf Montage ohne Rechner. Mit „Diese Woche“ oder „Letzte 7 Tage“ wählst du den Zeitraum schnell aus, höchstens 31 Tage.
Jeder Tag bekommt seine Zeiten, und alle teilen sich eine Begründung. Am Ende siehst du pro Tag „gebucht“, „zur Freigabe eingereicht“ oder „übersprungen“. Übersprungen wird ein Tag etwa, wenn er zu alt ist oder kein Soll hat.
Wann es nicht geht
- In der Zukunft: Einträge für morgen sind nicht möglich.
- Festgeschriebener Monat: Ist der Monat abgeschlossen, braucht jede Änderung eine Wiedereröffnung, siehe Monatsabschluss.
- Kein Arbeitszeitmodell: Für einen Tag ohne Soll kann nichts gebucht werden.
- Nur Stempeluhr: Hat deine Hausverwaltung „Nur Stempeluhr“ eingestellt, gibt es keine Nachträge.
Für andere nachtragen
Wer das Recht „Arbeitszeiten“ auf „Korrigieren“ hat, trägt auch für Kollegen nach. Das geht in der Teamübersicht über die Arbeitswoche der Person.
Solche Einträge zählen sofort, brauchen aber immer eine Begründung. Im Verlauf steht dann „Stellvertretend erfasst“ mit deinem Namen.
Stempeln kann dagegen nur jeder für sich selbst.